Werbung
modellbahn-portal
eisenbahn-webkatalog
eisenbahn-termine
 


Login








Registrieren
Passwort vergessen?


Werbung

Themen

Service





SBB: Der neue Fahrplan bringt etliche Verbesserungen.

In der Nacht auf Sonntag, 9. Dezember 2007, wechselt der Fahrplan im öffentlichen Verkehr. Dank des Lötschberg-Basistunnels und weiterer Neuerungen wird das Zugreisen noch besser. Immer mehr Leute reisen mit der SBB. «Wir operieren an verschiedenen Orten im Netz an der Kapazitätsgrenze», sagte SBB Chef Andreas Meyer heute vor den Medien. Das Infrastrukturnetz müsse deshalb «rasch ausgebaut werden». Um der wachsenden Nachfrage zu entsprechen, investiert die SBB jährlich über 500 Mio. Franken ins Rollmaterial. Die SBB richtet eine Gratis-Telefonnummer ein für Kundenreaktionen.

Knapp drei Wochen vor dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 orientierte die SBB heute vor den Medien in Bern über die für die Kundinnen und Kunden wesentlichen Neuerungen und Verbesserungen. Der neue Lötschberg-Basistunnel verkürzt die Reisezeit ins Wallis und nach Italien um bis zu eine Stunde. Damit dauert die Fahrt von Basel oder Zürich nach Visp künftig gerade noch zwei Stunden. Und von Bern reist man künftig in zwei Stunden und 7 Minuten nach Zermatt. Auch wer via Bern in die Jungfrauregion reist, fährt künftig weniger lang: Die Reise nach Grindelwald oder Lauterbrunnen verkürzt sich um mehr als eine Viertelstunde.

Zudem setzt die SBB zwischen einzelnen Städten zusätzliche Züge ein: Zwischen Zürich und Basel verkehren an den Werktagen zu den Hauptverkehrszeiten zusätzliche Nonstop-IC-Züge halbstündlich. Zwischen Bern und Zürich fährt zur Hauptverkehrszeit am Abend neu ein zusätzlicher IC Bern ab um 17.14 Uhr. Zwischen Genf und Bern werden mehr Direktverbindungen angeboten. Zwischen Genf und Brig besteht neu ein integraler Halbstundentakt. Zwischen Luzern und Bern verkürzt sich die Fahrzeit des IC um fünf Minuten auf genau eine Stunde. Und zwischen Zürich und Chur wird der IC-Stundentakt am Abend um eine Stunde verlängert. Im Tessin verkehrt ein zusätzlicher Morgenzug von Chiasso (Abfahrt 6.39) über Bellinzona (Ankunft 7.35) und weiter nach Locarno (Ankunft 8.06). «Reisen im Zug wird nochmals schneller und einfacher», sagte SBB Chef Andreas Meyer vor den Medien.


SBB operiert an der Kapazitätsgrenze.

Auch im laufenden Jahr verzeichnete die SBB bisher eine weitere Zunahme der Zahl der Reisenden. Allein die Zahl der GA-Kunden nahm seit Jahresbeginn um 7,7 Prozent zu, jene der Kunden mit Halbtax-Abo stieg um 3,5 Prozent. Jetzt steht mit dem Fahrplanwechsel ein weiterer Angebotsschritt bevor, der sich positiv auf die Nachfrage auswirken dürfte. «Wir sind Europameister im Bahnfahren», sagte Meyer. Die wachsende Nachfrage führe allerdings dazu, dass die SBB auf ihrem Netz – so Meyer – «an verschiedenen Orten an der Kapazitätsgrenze operiert».

Nur mit entsprechenden Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur ist eine weiter ansteigende Nachfrage zu bewältigen. Der positive Entscheid des Bundesrates über die Zukünftige Entwicklung der BahninfrastrukturNeues Fenster ZEB weise «in die richtige Richtung», sagte der SBB Chef, «wir brauchen die möglichst rasche Realisierung der ZEB-Projekte». Er wies darauf hin, dass Infrastrukturprojekte langfristige Unterfangen sind: von der ersten Idee bis zur Realisierung dauert es bis zu 15 Jahre.


SBB investiert 500 Mio. jährlich ins Rollmaterial.

Die SBB wartet jedoch nicht einfach auf den Ausbau der Infrastruktur, sondern investiert auch kräftig in das Rollmaterial, um der wachsenden Zahl der Kundinnen und Kunden Rechnung zu tragen. Pro Jahr investiert das Unternehmen über 500 Mio. Franken ins Rollmaterial von Fern- und Regionalverkehr. «Für diese Investitionen muss die SBB die nötigen Mittel erwirtschaften», sagte Meyer: «Das heisst, die SBB muss Gewinne erzielen.» Für Forderungen, die SBB diesbezüglich in enge Ketten zu legen, hat Meyer «keinerlei Verständnis». Das sei «nicht im Interesse unserer Kundinnen und Kunden».

Die SBB strengt sich an, das Qualitätsniveau zu halten und nach Möglichkeit zu verbessern. «Im bereits dicht ausgelasteten Netz sind spürbare Verbesserungen aber schwierig zu erreichen», erklärte der SBB-Chef.


Neue SBB Nummer für Kundenreaktionen: 0800 401 401.

Die SBB hat eine neue Telefonnummer eingerichtet für Kundenreaktionen. Ab sofort können Reisende unter der Gratis-Nummer 0800 401 401 Erfahrungen, Anregungen und Kritik an Leistungen der SBB melden. Für Fahrplanauskünfte, Billettbestellungen etc. gilt weiterhin die bekannte Rail-Service-Nummer 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.).


Einstöckige Speisewagen kommen wieder.

Wie der Leiter Personenverkehr SBB, Paul Blumenthal, vor den Medien bekannt gab, wird die SBB in den kommenden zwei Jahren die Dienstleistungen auf dem Zug innerhalb der einzelnen Zugskategorien klarer positionieren und ausbauen: Im InterCity-Verkehr kommen die beliebten einstöckigen Speisewagen wieder zum Einsatz. Zudem wird das Konzept der Familienwagen überarbeitet. Blumenthal: «Wir schaffen Klarheit für die Kunden, was sie an Bord unserer Züge erwarten können.»

Im Hinblick auf die bevorstehende Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels einigte sich die SBB laut Blumenthal mit der BLSNeues Fenster als Betreiberin des Tunnels «auf verschiedene Szenarien für betriebliche Entscheide». Gemeinsam wurde festgelegt, dass verspätete Züge des nationalen Fernverkehrs und des internationalen Personenverkehrs trotz Verspätung wenn immer möglich den neuen Basistunnel benutzen und nicht über die Bergstrecke umgeleitet werden. Bei verspäteten Zügen werden die Anschlüsse laut Blumenthal «wenn immer möglich durch Dispo-Züge sichergestellt».

Pressemeldung der Schweizer Bundesbahnen SBB.


URL: Homepage der Schweizer Bundesbahnen (SBB).
Meldung vom 21.11.2007

Weitere Meldungen




Weitere Meldungen:


Gefunden beim Eisenbahn-Webkatalog.
http://www.eisenbahn-webkatalog.de