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CTL verbindet Ungarn mit der Ostsee

Mit einem ersten Containerzug hat das europäische Logistikunternehmen CTL Logistics S.A., Warschau, eine neue Süd-Nord-Achse per Schiene zwischen Ungarn und Polen erfolgreich eröffnet.

Der aus CTL-eigenen Tragwagen gebildete Zug startete im ungarischen Székesfe-hérvár (Westungarn) und erreichte am 28. September 2007 fahrplanmäßig das pol-nische Gdansk. Er benötigte für die Strecke von fast 1.100 Kilometern zirka 36 Stun-den. Die Route verläuft über drei Landesgrenzen durch Ungarn, die Slowakei, Tsche-chien und Polen.

Vier gewinnt

Der Zugverkehr auf der neuen Achse ist eine Kooperation von vier privaten Eisen-bahnunternehmen im "Open Access". Die in Budapest ansässige FLOYD ZRt. verant-wortet für die Fahrt auf dem ungarischen Netz, die LTE Logistik s.r.o., Bratislava, übernimmt die Passage durch die Slowakei. Durch Tschechien führt die Viamont a.s. aus Ústí nad Labem den Zug und an der polnischen Grenze übernimmt CTL Logistics. Die am neuen Zugsystem beteiligten Partner haben vereinbart, dass auf dieser Achse je-weils einer von ihnen verantwortlich gegenüber dem Kunden ist - und zwar für die ge-samte Abwicklung des Transports, einschließlich aller Nebenleistungen.

Perfektes Teamwork

"Alle Partner haben in intensiven Vorbereitungen daran mitgewirkt, dass der Zug ohne wesentliche Verzögerungen durch Grenzaufenthalte und sonstige technische Unter-brechungen verkehren kann", sagt Matthias Raith, Vorstand der CTL Logistics für den Bereich European Development. "Gemeinsames Ziel ist es, die Qualität des Trans-ports, seine Zuverlässigkeit und Systemgeschwindigkeit optimal an den Anforderun-gen der Kunden auszurichten." Der erste Zug war auf dem südlichen Teil seiner Route mit tschechischen Diesellokomotiven bespannt, die mit Zugsicherungssystemen für Ungarn, Slowakei und Tschechien ausgestattet und in den genannten Ländern zuge-lassen sind. Dadurch ist nur ein Lokwechsel auf der gesamten Strecke erforderlich - nämlich an der tschechisch-polnischen Grenze.

Damit der Zug für den Umstieg von der Straße auf die Schiene noch attraktiver ist, werden die beteiligten Eisenbahnunternehmen jetzt alles Erforderliche veranlassen, um die Fahrzeit weiter zu verkürzen: "Schon die Durchschnittsgeschwindigkeit des ersten Zuges ist auf dieser langen Achse beachtlich", sagt Matthias Raith. "Wir haben aber bereits konkrete Pläne, wie wir sie gezielt erhöhen können."

Ziel: eine Lok für die Gesamtstrecke

CTL Logistics plant, so rasch wie möglich Lokomotiven zur Verfügung zu stellen, die in allen vier Ländern verkehren können und zusätzlich auch für Rumänien zugelassen sind. Damit werden - wie bei LKW schon lange selbstverständlich - sowohl durchge-hende Zugfahrten mit einer einzigen Zugmaschine als auch eine Verlängerung der Achse nach Rumänien möglich.

Zurzeit befördern die Züge auf der neuen Achse Spezialcontainer, die in Ungarn pro-duziert und in Gdansk auf das Schiff verladen werden. "Prinzipiell sind die Züge jedoch auch für andere Güter geeignet", so Raith.

Pressemeldung der CTL Logistics S.A..


URL: Homepage der CTL Logistics S.A..
Meldung vom 01.10.2007

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