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SWEG erneut auf Wachstumskurs

Die SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft kann trotz anhaltender schwieriger gesamtwirtschaftlicher Lage wiederum auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2006 zurückblicken. Die Umsatzerlöse konnten um 1,7% auf insgesamt 63,8 Mio. € im Konzern gesteigert werden.

Ein wesentlicher Kostentreiber war wie auch in den vergangenen Jahren der gestiegene Treibstoffpreis, was im Umkehrschluss dazu führte, dass sich die Ausgaben auch im Individualverkehr deutlich erhöht haben. „Der Zuspruch unserer Fahrgäste zu unserem Fahrplanangebot ist ungebrochen und damit die Ursache des befriedigenden Gesamtergebnisses 2006", resümierte Hans Joachim Disch, Vorstandsvorsitzender der SWEG.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag weiter im Kraftomnibusverkehr mit einem Umsatzanteil von ca. 35,52 Mio.

Bundesweit stiegen die Zahlen der beförderten Personen im ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) um 1,8%. Bei der SWEG nahmen die Fahrgastzahlen um 2,1% zu, damit liegt die SWEG über den bundesweiten Zahlen. Mit ihren Beförderungstarifen ist die Gesellschaft vollständig in Verkehrs-Verbünde integriert.

Bedingt durch die geringere Nachfrage eines Großkunden ging der Umsatz des Schienengüterverkehrs der SWEG im Vergleich zum Vorjahr um 5% auf 1,05 Mio. € zurück.

Im Jahr 2007 rechnet die SWEG mit einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse, da in erheblichem Umfang Holztransporte akquiriert werden konnten und zusätzlich im Rahmen einer Kooperation, zunächst befristet bis Jahresende 2007, der gesamte Güterverkehr des Großraumes Freiburg von der Railion AG übernommen wurde.

Die SWEG (Konzern) konnte trotz gestiegener Aufwendungen mit 1,7 Mio. € einen Jahresüberschuss und ein wiederum positives Betriebsergebnis erzielen, das zur Stärkung der Gewinnrücklagen führt. Für 2006 wurde ein Bilanzgewinn in Höhe von 0,463 Mio. € ausgewiesen. Die Muttergesellschaft SWEG erreicht damit eine Eigenkapitalquote von 33,9%.

Im Gesamtkonzern sind Sachinvestitionen in Höhe von 14,45 Mio. € getätigt worden.

Hierunter fallen auch die Beschaffung von 17 neuen, großteils klimatisierten Bussen sowie Aufwendungen für die Schieneninfrastruktur. Wie erwartet wurde im September 2006 das elektronische Stellwerk für die Kaiserstuhlbahn unter dem Motto: „Mehr Fahrgäste durch verbesserte Leistungsfähigkeit und Sicherheit für die Kaiserstuhlbahn" in Betrieb genommen.

Die Hauptversammlung hat am gestrigen Tag die Bilanz festgestellt sowie der vorgeschlagenen Gewinnverwendung zugestimmt. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2006 entlastet. Das gezeichnete Grundkapital beträgt 5,2 Mio. €, das Eigenkapital 13,1 Mio. €.

Im Jahresdurchschnitt 2006 waren bei der SWEG konzernweit 678; tagesaktuell sind 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Die Tochtergesellschaft Ortenau-S-Bahn GmbH (OSB) hat mit ihren klimatisierten Triebwagen im Jahr 2006 wiederum mehr als 1, 5 Mio. Zugkilometer im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zurückgelegt. Seit Juni 2007 ist Straßburg an das französische TGV-Netz angebunden. Durch die wichtige Zubringerfunktion der „Europabahn" von Straßburg über Kehl nach Offenburg wird auch die OSB beeinflusst.

Das Zugangebot wurde überarbeitet, so dass nun attraktive Zubringermöglichkeiten aus der Ortenau zu den schnellen Zügen nach Paris angeboten werden können. Das Geschäftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss von 281 T€.

Die ORB Ortenau-Regio-Bus GmbH (ORB) - Beteiligung SWEG 80% - zeigt weiterhin eine befriedigende Geschäftsentwicklung. Im Dezember 2006 hat die ORB 8 Busse, alle mit Klimaanlagen, in Betrieb genommen, weitere 8 wurden im März 2007 bestellt. Das Geschäftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss von € 167 T€.

Die Breisgau-S-Bahn GmbH (BSB) - Beteiligung SWEG 50% - wird als erfolgreiches Verkehrsunternehmen mit regionaler Identität wahrgenommen. Die hohe Kundenzufriedenheit zeigt sich in den sehr ansehnlichen Fahrgastzahlen, die die BSB in wenigen Jahren auf beiden Strecken erreichen konnte. Die Zielsetzungen des regionalen Nahverkehrskonzeptes "Breisgau-S-Bahn 2005" auf den beiden Pilotstrecken Freiburg-Breisach und Freiburg-Elzach den Nahverkehr leistungsfähiger, komfortabler, schneller und nutzerfreundlicher zu gestalten, wurde von der BSB engagiert umgesetzt.

Die Vernetzung der Stadt Freiburg mit den Regionen Kaiserstuhl und Elztal ist mit der BSB gewährleistet. Das Geschäftsjahr 2006 endete mit einem Jahresüberschuss von 12 T€.

Auch im Jahr 2006 wurden die Ausgleichszahlungen im Ausbildungsverkehr nach § 45a PbefG, § 6a AEG um weitere 4% auf nun insgesamt 12% gekürzt.

Die im Jahr 2006 beschlossene Kürzung der Regionalisierungsmittel beschlossen, mit denen sich der Bund an der Finanzierung des SPNV beteiligt, wird sich erst im Jahr 2007 auswirken.

„Die Kürzung der Busförderung im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes (GVFG) von landesweit 35 Mio. € auf 10 Mio. € trifft die SWEG besonders", so der Vorstandsvorsitzende.

Im Bereich der Investitionen hat die SWEG im März 2007 weitere 17 moderne Linienbusse bestellt, überwiegend mit Klimaanlage. Dies unterstreicht die Anstrengungen des Unternehmens, weiterhin technisch auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Alle neu bestellten Busse verfügen über Blue-Tec und entsprechen der Abgasnorm EURO 4. Durch Blue-Tec werden die Feinstaub-Emission um bis zu 98% reduziert.

Im Bahnbereich sind nach dem erwähnten Stellwerk am Kaiserstuhl hauptsächlich Investitionen in den Oberbau, Fahrbahnübergänge sowie in die Fahrzeugunterhaltung in einer Größenordnung von ca. 6,5 Mio. € geplant.

Der Vorstand erwartet 2007 bei den Fahrgastzahlen auf Grund der teilweise extremen Steigerungsraten in den Vorjahren eine Sättigung, lediglich bei der Tochtergesellschaft OSB ist durch die Mehrverbindungen „TGV" mit moderaten Steigerungen zu rechnen.

Bereits im Verlauf des Jahres 2006 zeichnete sich immer deutlicher ab, dass sich die SWEG vom Bahnverkehr auf der angepachteten Schienenstrecke von Meckesheim nach Aglasterhausen zurückziehen wird. Denn die bisher von der SWEG im Dieselbetrieb erbrachten Verkehrsleistungen werden Bestandteil des weiträumigen Netzes der S-Bahn Rhein-Neckar werden. Die Eigentümerin der Strecke wird die Verpachtung an die SWEG nur bis August 2009 fortsetzen und die Anlagen danach S-Bahntauglich ausbauen. Die von der genannten Strecke in Neckarbischofsheim Nord abzweigende SWEG-Eigentumsstrecke nach Hüffenhardt ist nicht Bestandteil der SBahn-Aktivitäten, gerät dadurch aber in eine isolierte Lage, derentwegen die Umstellung auf Busbetrieb wohl allein schon aus wirtschaftlichen Zwängen heraus unausweichlich sein wird. Nach über 100 Jahren SWEG Eisenbahnbetrieb wird dann die Bussparte in gewohnter Zuverlässigkeit die Verbindung weiter bedienen.

Ein wichtiges Unternehmensziel der SWEG ist seit Jahren der Bereich der Aus- und Weiterbildung. Im Jahr 2006 hatte die SWEG 27 Auszubildende in den Berufen Bürokauffrau/mann, Industriekauffrau/mann sowie Kfz-Mechatroniker/in. Weiterhin bietet das Unternehmen Möglichkeiten zur Ausbildung zum Busfahrer und Triebfahrzeugführer.

Die SWEG sieht sich weiterhin als Partner der Auftraggeber und ihrer Fahrgäste.

„SWEG aus der Region für die Region."

Auf unserer Homepage http://www.sweg.de finden Sie wie bisher alle wesentlichen Informationen (z. B. Fahrplanauskunft, Tariftipps), sowie Sonderhinweise auf aktuelle Veranstaltungen - rund um die Uhr.

Pressemeldung der Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG).


URL: Homepage der Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG).
Meldung vom 17.07.2007

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