Vielleicht wollten Sie ja schon immer mal Fahrdienstleiter bei der Bahn „spielen“. Jetzt können Sie es. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hat in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen ehemaligen Betriebslehrer der DB AG ein Simulationsprogramm für Spurplan-Stellwerke entwickelt, das keine Wünsche offen lässt. Aber nicht nur für leidenschaftliche oder nur neugierige „Spieler“ ist das Programm gedacht: Es lässt sich auch hervorragend für die Aus- und Fortbildung im Bahnbetrieb einsetzen. Das Programm läuft ab Windows 95. Urteilen Sie selbst.
Zunächst ein Hinweis für Anfänger. Keine Angst! Eine ausführliche Bedienungsanleitung zeigt, welche Tasten für das Durchführen von Zug- und Rangierfahrten bedient werden müssen. Und ganz schnell haben Sie den richtigen Dreh raus.
Infrastruktur, StellwerkstechnikEs gibt zwei Bahnhöfe. Hasenbachtal mit 5 Bahnhofsgleisen liegt an einer zweigleisigen und Hausberg mit 2 Bahnhofsgleisen an einer eingleisigen Strecke. Stellwerkstechnik: Jeweils SpDr60 mit Selbstblock.
Zugfahrten im RegelbetriebEs gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Sie fahren nach einem im Programm enthaltenen Fahrplan, d.h. das Programm gibt die Züge am Beginn der Strecke automatisch ein, oder Sie schalten den Fahrplan ab und geben die Züge am Streckenanfang über ein Menü "von Hand" ein. Den Fahrplan können Sie nach Ihren Wünschen verändern oder auch ganz neu schreiben. So können Sie leicht das Programm sukzessive an ihre wachsenden Fähigkeiten anpassen. Und damit Sie immer wissen welcher Zug wo ist, zeigt unterhalb des Gleisbildes eine Dispositionshilfe die Belegung der Strecken- und Bahnhofsgleise mit den zugehörigen Zugnummern an. Die Geschwindigkeit der Züge kann pauschal verändert werden, um die das Ablauftempo zu beeinflussen.
RangierenSie können einen eingefahrenen Zug in ein anderes Gleis umsetzen, Einheiten trennen und den abgetrennten Zugteil in einem anderen Gleis abstellen oder eine Vorspannlok beistellen oder abtrennen. Die einzelnen Handlungen sind (getrennt für beide Bahnhöfe) in der Hilfe genau beschrieben.
Abweichungen vom RegelbetriebSie können Sperrfahrten zum Nachbarbahnhof oder mit Rückkehr von der freien Strecke im Regel- und im Gegengleis durchführen. Zugfahrten auf dem Gegengleis werden mit Signal Zs 8 durchgeführt. Soweit Signale nicht bedient werden können oder dürfen, wird das Ausstellen schriftlicher Befehle zur Vorbeifahrt an Halt zeigenden Signalen simuliert.
StörungenLeider gehören auch bei der "echten" Eisenbahn Störungen zum täglichen Geschäft. In der Grundeinstellung der Simulation fahren Sie störungsfrei. Ansonsten haben Sie die Wahl: Entweder Sie lassen (nach Aktivierung) ein "kleines" Störungsprogramm automatisch mitlaufen oder geben die Störungen über ein Menü von Hand ein, z.B. Weiche 2: kein Verschluss, keine Auflösung, keine Endstellung R/L, Rotausleuchtung ohne Zug bzw. nach einem Zug usw. Vergleichbar sind die Einstellungen für Störungen an Signalen, Fahrstraßen, Bahnhofs- und Streckengleisen, Tasten und in der Stromversorgung. Es ist nichts ausgelassen. Sie können aber auch einen Störungsablauf vorgeben, in dem Sie die Art der Störung zu einem bestimmten Zeitpunkt auftreten lassen und damit eine bestimmte Ereignisfolge vorprogrammieren. Sie sehen, es ist an alles gedacht.
BestellungFür Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA kostet das Programm 18,50 Euro. Nichtmitglieder zahlen 24,50 Euro. Jeweils kommen noch 4,50 Euro Versandkosten hinzu. Bestellungen richten Sie bitte per E-Mail an
Dana.O-Sullivan@gdba.de oder schriftlich an Verkehrsgewerkschaft GDBA, z.Hd. Frau O-Sullivan, Westendstr. 52, 60325 Frankfurt.
Pressemeldung der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Zunächst ein Hinweis für Anfänger. Keine Angst! Eine ausführliche Bedienungsanleitung zeigt, welche Tasten für das Durchführen von Zug- und Rangierfahrten bedient werden müssen. Und ganz schnell haben Sie den richtigen Dreh raus.
Infrastruktur, Stellwerkstechnik
Es gibt zwei Bahnhöfe. Hasenbachtal mit 5 Bahnhofsgleisen liegt an einer zweigleisigen und Hausberg mit 2 Bahnhofsgleisen an einer eingleisigen Strecke. Stellwerkstechnik: Jeweils SpDr60 mit Selbstblock.
Zugfahrten im Regelbetrieb
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Sie fahren nach einem im Programm enthaltenen Fahrplan, d.h. das Programm gibt die Züge am Beginn der Strecke automatisch ein, oder Sie schalten den Fahrplan ab und geben die Züge am Streckenanfang über ein Menü "von Hand" ein. Den Fahrplan können Sie nach Ihren Wünschen verändern oder auch ganz neu schreiben. So können Sie leicht das Programm sukzessive an ihre wachsenden Fähigkeiten anpassen. Und damit Sie immer wissen welcher Zug wo ist, zeigt unterhalb des Gleisbildes eine Dispositionshilfe die Belegung der Strecken- und Bahnhofsgleise mit den zugehörigen Zugnummern an. Die Geschwindigkeit der Züge kann pauschal verändert werden, um die das Ablauftempo zu beeinflussen.
Rangieren
Sie können einen eingefahrenen Zug in ein anderes Gleis umsetzen, Einheiten trennen und den abgetrennten Zugteil in einem anderen Gleis abstellen oder eine Vorspannlok beistellen oder abtrennen. Die einzelnen Handlungen sind (getrennt für beide Bahnhöfe) in der Hilfe genau beschrieben.
Abweichungen vom Regelbetrieb
Sie können Sperrfahrten zum Nachbarbahnhof oder mit Rückkehr von der freien Strecke im Regel- und im Gegengleis durchführen. Zugfahrten auf dem Gegengleis werden mit Signal Zs 8 durchgeführt. Soweit Signale nicht bedient werden können oder dürfen, wird das Ausstellen schriftlicher Befehle zur Vorbeifahrt an Halt zeigenden Signalen simuliert.
Störungen
Leider gehören auch bei der "echten" Eisenbahn Störungen zum täglichen Geschäft. In der Grundeinstellung der Simulation fahren Sie störungsfrei. Ansonsten haben Sie die Wahl: Entweder Sie lassen (nach Aktivierung) ein "kleines" Störungsprogramm automatisch mitlaufen oder geben die Störungen über ein Menü von Hand ein, z.B. Weiche 2: kein Verschluss, keine Auflösung, keine Endstellung R/L, Rotausleuchtung ohne Zug bzw. nach einem Zug usw. Vergleichbar sind die Einstellungen für Störungen an Signalen, Fahrstraßen, Bahnhofs- und Streckengleisen, Tasten und in der Stromversorgung. Es ist nichts ausgelassen. Sie können aber auch einen Störungsablauf vorgeben, in dem Sie die Art der Störung zu einem bestimmten Zeitpunkt auftreten lassen und damit eine bestimmte Ereignisfolge vorprogrammieren. Sie sehen, es ist an alles gedacht.
Bestellung
Für Mitglieder der Verkehrsgewerkschaft GDBA kostet das Programm 18,50 Euro. Nichtmitglieder zahlen 24,50 Euro. Jeweils kommen noch 4,50 Euro Versandkosten hinzu. Bestellungen richten Sie bitte per E-Mail an Dana.O-Sullivan@gdba.de [1] oder schriftlich an Verkehrsgewerkschaft GDBA, z.Hd. Frau O-Sullivan, Westendstr. 52, 60325 Frankfurt.
Pressemeldung der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Links:
[1] Dana.O-Sullivan@gdba.de
URL: Homepage der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
http://www.eisenbahn-webkatalog.de/webkatalog/goto.php?url_id=1307
Meldung vom 23.04.2007