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GDBA fordert ein klares Nein zu Riesen-Lastwagen in Deutschland

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA hat an die Verkehrsminister der Länder appelliert, der Zulassung von Monster-Trucks auf der Verkehrsminister-Konferenz am 18. und 19. April 2007 eine deutliche Absage zu erteilen. Güter gehören vermehrt auf die Schiene und nicht auf die Straße, machte GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel deutlich.Bislang dürfen die so genannten Gigaliner nur mit Sondergenehmigung in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen fahren. Die Riesen-Lkw wiegen bis zu 60 Tonnen und können bis zu 25,25 Meter lang sein. Ein Modellversuch soll klären, ob ein dauerhafter Einsatz sinnvoll ist.

Die Verkehrsgewerkschaft GDBA fürchtet, dass diese Modellversuche dazu missbraucht werden könnten, den Einsatz von noch schwereren und längeren Lkw auf bundesdeutschen Straßen per Salami-Taktik durchzusetzen. Dabei ist deren Einsatz ökologisch fragwürdig und gefährdet zudem die Verkehrssicherheit.

"Allein im so genannten Kombinierten Güterverkehr würden wahrscheinlich über 30 Prozent der Fracht von der Schiene auf die Straße zurückverlagert", kritisiert GDBA-Chef Hommel. Damit würde die Umwelt noch stärker belastet aus bisher. Zudem würden enorme Zusatzkosten für die Straßeninfrastruktur verursacht. Allein für die dringendsten Verstärkungsmaßnahmen an Brücken schätzt das Bundesverkehrsministerium den Mehrbedarf auf 4 bis 8 Milliarden Euro.

Diese Kosten würden den Steuerzahlern zusätzlich zu den Umweltfolgekosten aufgebürdet, kritisiert Klaus-Dieter Hommel. Darüber hinaus warnt die Verkehrsgewerkschaft GDBA vor einem erhöhten Unfallrisiko durch den Einsatz von Riesen-LKW. Schon heute ist bei jedem fünften tödlichen Straßenverkehrsunfall ein Lkw beteiligt.

"Wir appellieren an die Länderverkehrsminister, Sorge dafür zu tragen, dass der Modellversuch beendet wird und die Gigaliner wieder aus dem Straßenbild verschwinden", so Hommel. Ziel einer vernünftigen Verkehrspolitik müsse es weiterhin sein, die Schiene zu stärken.

Pressemeldung der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
URL: Homepage der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Meldung vom 18.04.2007

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