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GDBA: Gewerkschaften gegen Einsatz von Monster-Trucks

In einem gemeinsamen Schreiben an die Verkehrs- und Umweltminister der Länder sowie an die verkehrs- und umweltpolitischen Sprecher in den Länderparlamenten haben die Chefs von Verkehrsgewerkschaft GDBA und Gewerkschaft TRANSNET, Klaus-Dieter Hommel und Norbert Hansen, den Einsatz von Monster-Trucks im deutschen Straßengüterverkehr abgelehnt. „Wir appellieren eindringlich an Sie, allen Bestrebungen, die auf einen Einsatz überlanger und überschwerer Lkw auf deutschen Straßen zielen, eine klare Absage zu erteilen“, bekräftigen beide Vorsitzenden die Position ihrer Gewerkschaften und der Allianz pro Schiene.

Derzeit werden in Deutschland Forderungen erhoben, die geltenden Regelungen für Maße und Gewichte von Lkw zu ändern, um einen Einsatz von überlangen und/oder überschweren Lkw auf deutschen Straßen zu ermöglichen (bis 60 Tonnen schwer und bis 25,25 Meter lang). Einzelne Bundesländer haben diesen Forderungen bereits nachgegeben und den - wie es heißt versuchsweisen - Einsatz derartiger Riesen-Lkw auf bestimmten Strecken zugelassen. Die Länderverkehrsministerkonferenz will sich auf ihrer Sitzung am 18. April 2007 mit dieser Thematik befassen.

Verkehrsgewerkschaft GDBA und Gewerkschaft TRANSNET lehnen gemeinsam mit den anderen in der Allianz pro Schiene zusammengeschlossenen Verbänden den Einsatz von Riesen-Lkw sowie alle diesbezüglichen Versuche ab. Der Einsatz derartiger Fahrzeuge sei ökologisch und ökonomisch unvernünftig und außerdem mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden, machen beide Gewerkschaftsvorsitzenden in ihrem Schreiben an die Landespolitiker deutlich.

Der Einsatz von Riesen-Lkw würde, so Hommel und Hansen, aufgrund der massiven Rückverlagerung von der Schiene auf die Straße zu stark steigenden Umweltbelastungen führen. Dies gelte ausdrücklich auch für die "nur" überlange Variante mit einer Länge von bis zu 25,25 Metern und einem Gesamtgewicht von weiterhin bis zu 40 Tonnen. Denn ein Großteil der von einer Verkehrsverlagerung betroffenen Transporte sei nicht gewichtskritisch, sondern volumenkritisch.

Weiterhin würde der Einsatz von Monster-Trucks enorme Kosten für den Ausbau der Straßeninfrastruktur verursachen. Allein für die dringendsten Maßnahmen an Brücken schätzt das Bundesverkehrsministerium den Mehrbedarf auf vier bis acht Milliarden Euro. Diese Kosten würden den Steuerzahlern zusätzlich zu den Umweltfolgekosten aufgebürdet.

Schließlich verweisen beide Gewerkschaftschefs in ihrem gemeinsamen Schreiben auf die infolge der größeren Fahrzeuglängen und -gewichte höheren Unfallrisiken. Schon heute sei an jedem fünften tödlichen Straßenverkehrsunfall ein Lkw beteiligt.

Pressemeldung der Verkehrsgewerkschaft GDBA.


URL: Homepage der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Meldung vom 10.03.2007

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