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GDBA: Steuerungsgruppe gegen Monster-Trucks

Auf ihrer ersten Sitzung im laufenden Jahr hat die Steuerungsgruppe Lkw-Maut der Allianz pro Schiene am 27. Februar 2007 in Berlin die ablehnende Haltung des Schienenbündnisses gegenüber der Zulassung und dem Einsatz so genannter Monster-Trucks im Straßengüterverkehr mit Nachdruck bekräftigt. Die Verkehrsgewerkschaft GDBA gehört zu den Gründungsmitgliedern der Allianz pro Schiene und auch der Steuerungsgruppe Lkw-Maut.

Unter Monster-Trucks oder auch Gigalinern werden Lastkraftwagen verstanden, die deutlich über die derzeit geltenden Obergrenzen für Maße und Gewichte hinaus bis zu 25,5 Meter lang und bis zu 60 Tonnen (beladen) schwer sein können. Auf ihrer Mitgliederversammlung am 9. November 2006 hatte die Allianz in einer Resolution die Einführung derartiger Riesen-Lkw als verkehrspolitisch unsinnig und umweltpolitisch schädlich abgelehnt.

In einem Vortrag informierte Oliver Mietzsch vom Deutschen Städtetag das Gremium über die Position seines Verbandes zum Einsatz von Monster-Trucks. So habe sich der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages Mitte Februar entschieden gegen die generelle Zulassung von Gigalinern im Straßenverkehr ausgesprochen und in seinem Beschluss festgestellt, dass Großraum-LKW sowohl aufgrund ihrer Fahrzeuggeometrie als auch wegen ihres Gesamtgewichts für den städtischen Straßenverkehr nicht geeignet seien. Überdies würden sie insbesondere in den Städten ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die übrigen Verkehrsteilnehmer darstellen. Der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages befürchte zudem, dass durch eine Zulassung von Gigalinern die verkehrspolitisch gewollte Verlagerung größerer Güterverkehrsmengen auf die umweltfreundlicheren Verkehrsmittel Bahn und Binnenschiff verhindert werde. Dadurch würden die Anstrengungen der Städte zur Verbesserung der Luftqualität sowie zur Lärmminderung konterkariert.

Auf zur Gigaliner-Safari! 300 Euro für das beste Foto

Die Allianz ruft ihre Mitgliedsverbände und deren Mitglieder auf, den Einsatz von Gigalinern fotografisch festzuhalten. Die ersten Feldversuche mit Monster-Trucks laufen bereits in mehreren Bundesländern. Das Schienenbündnis möchte mit diesen Fotos dokumentieren, wie sich diese über 25 Meter langen Ungetüme im Verkehrsalltag bewegen und wie klein und damit verletzlich ein Mensch dagegen wirkt. Ein Tipp: Gigaliner fahren beispielsweise für VW zwischen Emden und Wolfsburg und verlagern damit schon heute Verkehr von der Schiene auf die Straße.

Fotos bitte als jpg-Datei an info@allianz-pro-schiene.de.

Oder per Post an: Allianz pro Schiene, Reinhardtstr. 18, 10117 Berlin

Einsendeschluss: 15. April 2007

Pressemeldung der Verkehrsgewerkschaft GDBA.


URL: Homepage der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Meldung vom 28.02.2007

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