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Einigung auf ein Konzept zur Realisierung des Rhein-Ruhr-Express

Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn AG haben sich auf ein Konzept für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) geeinigt. "Der RRX wird als innovatives Premiumprodukt verkehren, das mit Schnelligkeit und Komfort zu Nahverkehrspreisen neue Kunden für die Bahn gewinnen wird", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee heute in Berlin anlässlich der Vorstellung des Konzeptes für den Rhein-Ruhr-Express.

Der RRX wird qualitativ zwischen dem Schienenpersonenfernverkehr (ICE und IC/EC) und dem Schienenpersonennahverkehr (RegionalExpress, RegionalBahn und S-Bahn) angesiedelt sein. Es sollen spurtstarke Triebwagen eingesetzt werden, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h verkehren. Sie werden eine hohe Sitzplatzverfügbarkeit auch in der Hauptverkehrszeit und eine gehobene Innenausstattung bieten. Die Stationen erhalten eine entsprechend hochwertige Ausstattung.

Für den RRX wurde ein Bedienungskonzept mit sechs Linien entwickelt, die jeweils im Stundentakt verkehren. Auf der RRX-Strecke zwischen Dortmund und Köln Deutz werden vier Linien zu einem 15-Minuten-Takt gebündelt. Zusätzlich wird ein 30-Minuten-Takt zwischen Oberhausen und Düsseldorf eingerichtet, so dass zwischen den beiden Hauptbahnhöfen sechs RRX-Linien pro Stunde fahren.

Die einzelnen RRX-Linien sollen Endpunkte in Münster, Minden, Flughafen Köln-Bonn, Koblenz und Aachen haben. Damit werden umsteigefreie Verbindungen von fast allen Landesteilen zur Rhein-Ruhr-Achse geschaffen. Dafür wird zwischen Köln und Dortmund die Netzinfrastruktur für rund 1,3 Milliarden Euro ausgebaut. Hinzu kommen 56 Millionen Euro für den Stationsausbau.

Der Bund, Nordrhein-Westfalen und die DB AG setzen sich für eine möglichst zügige Realisierung des Vorhabens ein. "Der RRX ist fester Bestandteil des neuen Investitionsrahmenplans. Um die weitere Planung schnellstmöglich zu erstellen, werden die drei Beteiligten kurzfristig eine Planungsvereinbarung abschließen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass der RRX so schnell wie möglich realisiert wird", so Tiefensee.

Pressemeldung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).


URL: Homepage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
Meldung vom 17.11.2006

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