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Salzburg AG fährt nach Bayern.

Die Regentalbahn AG (RAG) hat gemeinsam mit der Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation als Bieter-gemeinschaft per 8. November 2006 den Zuschlag für den Betrieb der Bahnstrecke Freilassing - Berchtesgaden erhalten. Der Vertrag mit dem Freistaat Bayern läuft von Dezember 2009 bis 2022.

Zwei erfahrene Partner haben sich zusammengetan und die gewünschten Qualitätsanforderungen erfüllt. Die Regental Bahnbetriebs GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Regentalbahn AG. Die Salzburg AG ist der regionale Energie- und Verkehrsdienstleister in Stadt und Land Salzburg. Der Verkehrsbetrieb ist integrierter Bestandteil des Unternehmens und befördert unter den Marken Salzburger Lokalbahn (SLB) und StadtBus rund 42 Mio. Fahrgäste im Jahr. Synergien der Regental Bahnbetriebs GmbH und der SLB sowie deren Kompetenzen überzeugten die Bayerische Eisenbahngesellschaft.

"Es war eine strategische Entscheidung, bei der Ausschreibung als Bietergemeinschaft teilzunehmen, da diese aufgrund der Synergien einen interessanten wirtschaftlichen Nutzen ermöglicht. Klares Ziel ist, die Fahrgastzahlen zu steigern und somit Gewinne zu lukrieren", so Arno Gasteiger, Sprecher des Vorstandes der Salzburg AG. Gasteiger weiter: "Die Salzburger Lokalbahn verfügt aufgrund der räumlichen Nähe über hervorragende regionale Kenntnisse was die Strecke Freilassing - Berchtesgaden betrifft. Über das erforderliche Know-how für die Erbringung von Schienenpersonennahverkehrsleistungen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere auf dem Gebiet des Freistaates Bayern verfügt die Regentalbahn AG. Ein wesentlicher Grund, warum diese Partnerschaft punktet." Tobias Richter, Vorstand der Regentalbahn AG ergänzt: "Die Regentalbahn AG erbringt seit vielen Jahren Leistungen im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft bzw. als Subunternehmer der DB Regio im Freistaat Bayern. Ein weiterer Grund ist, dass die SLB ausreichende Erfahrung und Kapazitäten in den Bereichen Wartung und Instandhaltung, noch dazu vor Ort, hat. Argumente, die für diese Bietergemeinschaft sprechen und überzeugten.

Kundennutzen überzeugt

Eine gut durchdachte Strategie bringt für die Fahrgäste zahlreiche Vorteile: Eingesetzt werden fabrikneue, umweltfreundliche Elektrotriebwagen, namens "Flirt" (Flinke-Innovative-Regional-Triebwagen - Firma Stadler, Schweizer Hersteller; Produktion in Weiden/Oberpfalz). "Abgesehen von technischen Vorteilen bringt der Einsatz dieser Triebwagen für die Kunden künftig die Möglichkeit, auch erste Klasse zu fahren. Auch befindet sich in jedem Fahrzeug eine behindertenfreundliche Toilette. Im Jahr werden die Triebwagen rund 450.000 km zurücklegen, da setzen wir auf Qualität", erklärt Tobias Richter. "Kurz gesagt, moderne, ausgereifte Schweizer Fahrzeugtechnik wird mit erprobter, kundenorientierter Innenausstattung kombiniert."

Auch Gunter Mackinger, Leiter des Bereichs Verkehr der Salzburg AG ist überzeugt: "Wir wollen das Erfolgsmodell der Lokalbahn auf das Berchtesgadener Land übertragen. Langfristige Ziele sind eine Verbesserung des Angebots sowie die Steigerung der Fahrgastzahlen. Natürlich beginnen wir auch ab sofort Lösungsvorschläge für die Durchbindung nach Salzburg zu erarbeiten, um den Fahrgästen länderübergreifend eine optimale Verbindung zu bieten."

Qualitätsansprüche werden erfüllt: Denn künftig werden die umweltfreundlichen und modernen Züge von Schaffner begleitet, das heißt, die Fahrgäste haben vor Ort wieder eine Ansprechperson. Weiters können künftig Fahrkarten auch im Zug ohne Aufpreis gekauft werden.

Auch der Landrat des Landkreises Berchtesgadener Land Georg Grabner betont: "Wesentlich ist, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Waren bisher 12 Personen beschäftigt, werden es künftig ca. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein, die nach deutschem Tarifvertrag für die Berchtesgadener Land-Bahn tätig sind. Bedeutend ist weiters, dass durch diesen Vertragsabschluss der Betrieb der Strecke bis 2022 gesichert und ein moderner, kundenfreundlicher Betrieb gewährleistet ist."

Gesamtinvestitionsbudget: ca. 15 Mio. Euro

Investiert wird vor allem in neue Fahrzeuge: 5 Triebwagen werden in den nächsten Jahren angeschafft. Beide Unternehmen bringen dafür gemeinsam rund 15 Mio. Euro auf. Elektronische Fahrgastinformationen (optisch sowie akustisch) innen und außen sorgen für höchsten Komfort. Ein Konzept zur Marketingstrategie mit professionellen Kommunikationsmaßnahmen sowie ein einheitliches CI bzw CD-Konzept zur Gestaltung der Triebwagen war Bestandteil der Einreichunterlagen.

Daten & Fakten zur Strecke

  • Die Berchtesgadener Land-Bahn führt von Freilassing über Bad

Reichenhall nach Berchtesgaden (Strecke: 35 km, Fahrzeit

derzeit: 59 min - Fahrzeit künftig: 50 min).

  • Betreiber der Infrastruktur: DB Netz AG.
  • Aufgabenträger für die Festlegung und Bestellung des Fahrplans:

Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG).

  • Seit 17. Juni 2006: Teil des Salzburger S-Bahn-Systems

Zeitplan der Ausschreibung

  • Bewerbungsfrist bis September 2006
  • Zuschlag: 8. November 2006
  • Start für den neuen Betrieb: 13. Dezember 2009
  • Vertragszeitraum: 12 Jahre (bis 2022)

Pressemeldung der SLB - Salzburger Lokalbahn.


URL: Homepage der SLB - Salzburger Lokalbahn.
Meldung vom 09.11.2006

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