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GDBA: Aus für Bahn-Börsengang?

Nach einer Meldung der Presseagentur Reuters hält Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ein Scheitern des Börsengangs der Bahn für möglich. Grund sei der monatelange Streit in der Koalition. Er kündigte für die nächsten Tage eine Entscheidung an. "Die kann im Extremfall bedeuten, dass es keine Teilprivatisierung gibt", sagte der SPD-Politiker am Dienstag, dem 31. Oktober 2006, in Berlin. Möglich sei, "dass der integrierte Konzern, so wie er jetzt existiert, fortgeschrieben wird". Die Sache sei entscheidungsreif. "Die Karten liegen auf dem Tisch."

Ein neues Treffen von Regierungs- und Koalitionsexperten ist für den 8. November 2006 geplant. Nach Angaben aus Koalitionskreisen ist ein mehrmonatiges Moratorium im Gespräch. Zumindest ein Börsengang in dieser Wahlperiode, also bis 2009, wäre, so die Presseagentur Reuters, damit vom Tisch.

Der Bundesvorsitzende der Verkehrsgewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, bezeichnete die Ankündigung Tiefensees als folgerichtig. Das Berliner Chaos müsse endlich ein Ende haben. Die Menschen im Bahnkonzern wollten endlich wieder ohne beständige politische Störfeuer, Schelte und Unterstellungen ihrer Arbeit nachgehen. Außerdem bewiesen die Kolleginnen und Kollegen tagtäglich, dass ihre Bahn auch in der gegenwärtigen Struktur Großes leisten könne.

"Für uns stehen die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner im Vordergrund. Deren Arbeitsplätze und deren Broterwerb gilt es dauerhaft zu sichern", unterstrich Hommel die Kernforderung der Verkehrsgewerkschaft GDBA. Der Erhalt des integrierten Konzerns sei eine wichtige Voraussetzung, um ausnahmslos allen Berufsgruppen im Unternehmen auch weiterhin diese Sicherheit geben zu können.

Sollte es tatsächlich zu einem Aussetzen des Börsengangs kommen, müsse der Bund die Bahn AG allerdings schnellstens finanzwirtschaftlich in die Lage versetzen, am weiteren Wachstum in Deutschland, Europa und in der Welt teilhaben zu können. Hommel wörtlich: "Für eine Kapitalanhebung ist angesichts sprudelnder Steuerquellen gegenwärtig genügend Geld vorhanden."

Pressemeldung der Verkehrsgewerkschaft GDBA.


URL: Homepage der Verkehrsgewerkschaft GDBA.
Meldung vom 31.10.2006

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