
Die Vorbereitungen für die geplante Magnetbahnverbindung zwischen München Hauptbahnhof und dem Flughafen München werden planmäßig fortgeführt. Das bestätigen Vertreter des Bundes, des Freistaats Bayern und der Deutschen Bahn AG heute am Rande der Aufsichtsratssitzung der DB Magnetbahn GmbH in München.
Darüber hinaus geht der Aufsichtsrat davon aus, dass entsprechend finanzielle Mittel für die Fortsetzung der laufenden Planungen und Auftragsvergaben von der Öffentlichen Hand plangerecht bereitgestellt werden. Die DB Magnetbahn GmbH, eine Tochter der DB AG, plant das Münchner Magnetbahnprojekt und soll es bauen sowie betreiben.
Gesichert sei, dass ein Unfall wie auf der Transrapidversuchsanlage Lathen in München nicht möglich wäre. Das habe eine Überprüfung der DB AG, der Industrie und des TÜV Süd ergeben, sagte Hartmut Mehdorn, DB-Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender der DB Magnetbahn GmbH im Anschluss an die Sitzung.
Bereits im Oktober 2004 hat die DB Magnetbahn das Genehmigungsverfahren für das Sicherheitskonzept beim Eisenbahnbundesamt (EBA) beantragt. Im Mai 2005 wurde dieses Konzept, das die gleiche Sicherheit wie im Eisenbahnverkehr voraussetzt, gleichzeitig mit den Unterlagen zur Planfeststellung eingereicht. „So war es möglich, entsprechende Maßnahmen frühzeitig in der Planung zu berücksichtigen“, sagte Johannes Keil, Geschäftsführer der DB Magnetbahn GmbH. Derzeit liegt das Sicherheitskonzept dem Eisenbahn-Bundesamt zur Genehmigung vor.
Pressemeldung der Deutschen Bahn AG.