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NOB begrüßt Ausbau der Bahnstrecke Niebüll–Westerland

ie Nord-Ostsee-Bahn (NOB) äußert sich positiv zur Ankündigung des schleswig-holsteinischen Verkehrsministers Dietrich Austermann, dass Teile der Bahnstrecke Niebüll–Westerland entgegen bisheriger Ankündigungen nun doch ausgebaut werden sollen. „Wir begrüßen den Ausbau sehr. Durch die verbesserte Infrastruktur wird sich die Situation für unsere Fahrgäste merklich entspannen“, so NOB-Pressesprecherin Suzanne Thomas.

Zur Freude der NOB mischt sich allerdings auch etwas Verwunderung. „Noch zu Beginn des Jahres 2006 haben uns Vertreter der Deutschen Bahn AG und des Verkehrsministeriums erklärt, dass der Ausbau auf dieser Strecke wegen fehlender Finanzierungsmittel erneut verschoben werden müsse“, erläutert die Pressesprecherin. Die NOB hat daraufhin in Eigeninitiative versucht, die Situation zu entschärfen und im Juni dieses Jahres beim Verkehrsministerium ein Angebot für den Streckenausbau abgegeben. Die NOB hätte sich demnach verbindlich verpflichtet, als Infrastrukturbetreiber den Ausbau durchzuführen und die notwendige Finanzierung sicher zu stellen – mit einer Kostenplanung, die deutlich unter den ursprünglich von Minister Austermann und der DB veranschlagten 100 Millionen Euro lag. „Einerseits bedauern wir, dass wir bis heute nicht in die Diskussion einbezogen wurden, andererseits freuen wir uns, dass unsere Ideen auf fruchtbaren Boden gefallen sind und der dringend nötige Ausbau jetzt doch forciert wird“, führt Suzanne Thomas weiter aus. Für die Zukunft wünscht sich das Unternehmen, dass derartige Entscheidungsprozesse transparenter werden und so letztlich ein fairer Wettbewerb entstehen kann.

Die Strecke Hamburg–Westerland und insbesondere das Teilstück Niebüll–Westerland stehen seit geraumer Zeit im Fokus der Fahrgäste. Die Pendler von und zur Insel Sylt sind im besonderen Maße von der Bahn und deren Pünktlichkeit abhängig. Das betroffene Teilstück birgt jeden Tag aufs Neue enormes Konfliktpotenzial, da sich hier Fern-, Nahverkehrs- und Autozüge zwangsläufig kreuzen müssen. Jede Verspätung eines einzelnen Zuges wirkt sich unmittelbar auf alle anderen Züge aus. Suzanne Thomas: „Mehr als die Hälfte unserer Verspätungen zwischen April und August sind darauf zurückzuführen, dass es auf der Strecke Hamburg–Sylt viele Nadelöhre gibt – nach dem Streckenausbau werden wir automatisch pünktlicher fahren können.“

Pressemeldung der Nord-Ostsee-Bahn (NOB).


URL: Homepage der Nord-Ostsee-Bahn (NOB).
Meldung vom 29.09.2006

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