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CTL Logistics baut Ostverkehre aus

Seit Mai 2006 unternimmt CTL Logistics regelmäßige Transporte in die Ukraine und nach Rumänien. Das polnische Bahnlogistikunternehmen befördert auf diesen Strecken monatlich rund 30.000 Tonnen Koks und verstärkt damit sein internationales Engagement. Künftig kommen weitere Projekte – auch in westlicher Richtung – hinzu.

"Im nächsten Jahr werden wir das Transportvolumen auf den neuen Strecken verdoppeln", sagt Krzysztof Niemiec, Vorstandsmitglied bei CTL Logistics. "Aktuell befördern wir Güter ins rumänische Galati und nach Krivoj Rog in der Ukraine. Außerdem fahren wir seit einiger Zeit nach Weißrussland. Die Abwicklung an den Grenzübergängen funktioniert reibungslos. Unsere Gespräche mit den staatlichen Eisenbahnverwaltungen beider Länder laufen sehr erfolgreich Wir verhandeln bereits über weitere Destinationen und planen die Gründung einer ukrainischen Tochtergesellschaft."

Ein "bahnbrechender" Punkt: CTL Logistics hat mit den neuen Verkehren ein Monopol gekippt. Bisher waren Gütertransporte von Polen in osteuropäische Länder ausschließlich der polnischen Staatsbahn PKP Cargo vorbehalten. Niemiec: "Durch kontinuierliche Akquisitionen wollen wir die Rolle der polnischen Privatbahnen zunehmend stärken."

Von Ost nach West, von West nach Ost

CTL verfolgt zwei weitere Ziele: Als erster privater Eisenbahnfrachtführer, der seine Dienstleistungen über Polens Grenzen hinaus anbietet, sollen künftig auch die Verkehre in gegenläufiger Richtung erweitert werden. Schon jetzt befördert das Unternehmen Stahlerzeugnisse und Kohle aus der Ukraine und Russland nach Polen.

Außerdem setzt das Unternehmen verstärkt auf Transittransporte. Polen bietet hierfür ideale Voraussetzungen durch wichtige Bahnverbindungen zwischen Nord- und Süd- sowie Ost- und Westeuropa. In Zusammenarbeit mit den Beteiligungsgesellschaften der CTL Gruppe werden auf den Strecken von Ost- nach Westeuropa in diesem Jahr rund 500.000 Tonnen Güter und über 200.000 Tonnen in östlicher Richtung auf die Schiene gebracht.

Gute Voraussetzungen

CTL Logistics betreibt seit fast zehn Jahren eigene Umschlagterminals an der polnischen Ostgrenze und ist damit wesentlich am grenzüberschreitenden Warenaustausch mit Weißrussland und der Ukraine beteiligt. Jährlich werden rund 250.000 Tonnen Güter aus der Ukraine verladen.

"In Zeiten stetig zunehmender Im- und Exporte konzentrieren wir uns noch stärker auf internationale Transporte als bisher", sagt Niemiec. "Bereits im Jahr 2007 wollen wir unsere Leistungen in diesem Bereich auf 30 Prozent innerhalb der CTL Gruppe erhöhen. Mit der Ukraine, Rumänien und Weißrussland haben wir bereits einen guten Anfang gemacht. Das ist gerade im Hinblick auf den zunehmenden Wettbewerb durch die Öffnung der europäischen Schienennetze für den Güterverkehr ab 1. Januar 2007 ein wichtiger Schritt und eine gute Voraussetzung."

Pressemeldung von CTL Logistics S.A..


URL: Homepage CTL Logistics S.A..
Meldung vom 16.08.2006

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