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Tiefensee: WM-Stadien in Nürnberg und München optimal verbunden

"Rechtzeitig vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft werden die Stadien in Nürnberg und München optimal verbunden. Ab Ende Mai werden die ICE 3-Züge im Zwei-Stundentakt und erstmals mit Tempo 300 km/h im Freistaat einen Fahrzeitgewinn von zunächst rund 25 Minuten zwischen Nürnberg und München herausfahren. Damit steht den Fußballfans mit der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke ein attraktiver Zubringer zu den Austragungsorten "Allianz-Arena" in München und "Frankenstadion" in Nürnberg zur Verfügung", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee heute in Nürnberg.

Wenn in einigen Tagen die hochmodernen - bis zu 300 Stundenkilometer schnellen - ICE 3-Züge ihren Betrieb auf Bayerns schnellster Schienenverbindung aufnehmen, geht ein bedeutendes Projekt des Bundesverkehrswegeplans seiner Vollendung entgegen.

Wenn die Hochgeschwindigkeitsstrecke zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 komplett in das bundesweite Fernverkehrsnetz eingebunden sein wird, verkürzt sich die Reisezeit zwischen den beiden bayerischen Metropolen - gegenüber der zur Zeit schnellsten Verbindung über die 199 km lange Bahnlinie München - Augsburg - Nürnberg - um rund 40 Minuten auf nur noch gut eine Stunde. Der schnellste ICE zwischen München und Hamburg wird dann für die Nord-Süd-Durchquerung Deutschlands nur noch 5 Stunden und 35 Minuten benötigen. "Was hier mit hoher Ingenieurskunst geschaffen wurde, ist ein bautechnisches High-Tech-Produkt, das bereits weltweite Beachtung erfahren hat", sagte Tiefensee .

Im "Transeuropäischen Netz" bildet die neue Schnellbahnachse einen Teil der schnellen Bahnverbindung von Stockholm über Berlin und München nach Verona.

Die neue Bahnverbindung setzt sich aus zwei Abschnitten zusammen: Zwischen Nürnberg und Ingolstadt werden die Züge auf einer 89 Kilometer langen, komplett neu errichteten Trasse fahren, wobei auf einer Streckenlänge von 75 Kilometern die innovative Technik "Feste Fahrbahn" zum Einsatz kommt . Im Abschnitt zwischen Ingolstadt und München wurde die bestehende, 82 Kilometer lange Trasse ausgebaut.

Die Charakteristik der Neubaustrecke Nürnberg - Ingolstadt wird wesentlich geprägt durch 9 Tunnel mit einer Gesamtlänge von 27 Kilometern, für deren Ausbruch rund 5 Millionen Kubikmeter Erdreich und Gestein zu bewegen waren.

Den Großteil der sich auf rund 3,6 Milliarden Euro belaufenden Gesamtkosten finanziert der Bund mit rund 2 Milliarden Euro. Die Europäische Union hat das Projekt im Rahmen des "Transeuropäischen Netzes" mit rund 200 Millionen Euro gefördert.

Im Zeitraum 1994 bis 2005 hat der Bund in die Schienenwege Bayerns rund 5,2 Milliarden Euro investiert.

Pressemeldung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).


URL: Homepage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
Meldung vom 13.05.2006

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