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Kasparick: Neues System macht Europas Hochgeschwindigkeitszüge sicherer

"Das europäische Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) wird die Sicherheit der Hochgeschwindigkeitszüge in Europa deutlich verbessern. Zudem werden die großen Verkehrstrassen in Europa durch ETCS zusammenwachsen." Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister Ulrich Kasparick in Berlin nach einer Testfahrt mit dem System auf der Strecke Berlin-Leipzig.

Zum ersten Mal sei ETCS auf eine Geschwindigkeit bis 180km/h hochgefahren worden. "Dies belegt, dass sich das System in der Praxis bewährt", so Kasparick. Der Staatsekretär zeigte sich erfreut darüber, dass die einzige Regelstrecke für ETCS in Ostdeutschland liege. Damit seien die neuen Länder wieder mit einem Hochtechnologie-Projekt dabei.

Unterschiedliche Zugsteuerungs- und Zugsicherungssysteme in den EU-Mitgliedstaaten bilden ein wesentliches Hemmnis für einen interoperablen transeuropäischen Eisenbahnverkehr. Um künftig einen europaweiten Einsatz von Lokomotiven zu ermöglichen, deren Aktionsradius bislang durch die Staatsgrenzen begrenzt ist, ist ein einheitliches System erforderlich. Dies führte zu der Entwicklung des Europäischen Zugsicherungssystem ETCS durch das Konsortium Siemens und Alcatel. "Deutsche Technologie hat im europäischen Verkehrsbereich einen großen Vorsprung. Mit diesem System liegen wir an der Spitze. Deshalb wollen wir es weiter unterstützen", so Kasparick.

Als Haupttransitland in Europa wird die Bundesrepublik Deutschland ihren Beitrag leisten, dass mit ETCS ausgestattete Fahrzeuge aus allen europäischen Staaten unser Land durchqueren können. Mit Priorität soll der Rheinkorridor als wichtigste Achse des europäischen Schienengüterverkehrs mit ETCS ausgerüstet werden. Auch der gesamte Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene wird in Zukunft nur noch mit ETCS durchgeführt werden. So ist auch für das Hochgeschwindigkeits-Projekt Paris - Ostfrankreich - Südwestdeutschland (POS) von Anfang an ETCS vorgesehen, wobei die Strecken jedoch erst schrittweise damit ausgestattet werden können.

Pressemeldung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).


URL: Homepage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
Meldung vom 24.02.2006

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