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NOB legt Lösungskonzept für Anlaufschwierigkeiten auf der Strecke Hamburg–Westerland vor

Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) hat heute der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) über ihre Anlaufschwierigkeiten auf der Strecke Hamburg–Sylt berichtet und ein detailliertes Konzept zur Beseitigung der Probleme vorgelegt.

So wird die NOB gemeinsam mit dem Fahrzeughersteller Vossloh die Loks vom Typ DE 2700 systematisch überarbeiten. Grundlage ist ein von der NOB bestelltes Gutachten eines schweizerischen Eisenbahn-Ingenieurbüros, das verschiedene Mängel an der Steuerung, am Batteriesystem, am elektrischen Antriebsteil und der Zugwendesteuerung festgestellt hat.

Um für diesen Zeitraum über genügend Fahrzeuge zu verfügen, wird die NOB weitere Ersatzlokomotiven beschaffen. Derzeit sind bereits fünf Lokomotiven des Typs ER 20 im Einsatz.

Wie bereits mitgeteilt wurde, hat die NOB im Zuge der Betriebsaufnahme auch interne organisatorische Defizite feststellen müssen. Zum Beispiel hatte die NOB die Komplexität der Prozesse in der neuen Werkstatt in Husum – die durch die technischen Schwierigkeiten mit den Fahrzeugen noch verschärft wurde – unterschätzt. Mit fachlicher Unterstützung aus den Connex-Schwestergesellschaften konnten diese Defizite inzwischen bereinigt werden.

Die Servicequalität wurde in den vergangenen Wochen durch die technischen Schwierigkeiten ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Da der Datenaustausch zwischen Loks und Wagen häufig unterbrochen war, mussten sich die Kundenbetreuer um technische Aufgaben wie manuelle Türschließung kümmern und konnten kaum ihren eigentlichen Aufgaben wie der Beratung oder dem Service am Platz nachkommen. Um den eigenen Ansprüchen an die Servicequalität gerecht zu werden, sind inzwischen 30 Mitarbeiter von Connex-Schwestergesellschaften bei der NOB zusätzlich im Einsatz.

In den kommenden Wochen wird die Wagenflotte mit weiteren neuen Bombardier-Fahrzeugen vervollständigt. Dies wird es ermöglichen, die bisher eingesetzten Verstärkerwaggons schrittweise aus dem Verkehr zu nehmen und so einen gleichbleibend hohen Fahrkomfort und Service zu gewährleisten.

Die eingeschlagenen Maßnahmen haben bereits erste Früchte getragen und zu einer deutlichen Verbesserung der Pünktlichkeit gegenüber Dezember und den ersten Januartagen geführt. Vom 4. bis 11. Januar 2006 waren 93 Prozent der Züge pünktlich oder maximal 10 Minuten verspätet. 0,6 Prozent der Züge sind ausgefallen. Rund die Hälfte dieser Störungen waren auf externe Einflüsse wie zum Beispiel Weichenstörungen und einen Schienenbruch zurückzuführen.

Pressemeldung der Nord-Ostsee-Bahn (NOB).


URL: Homepage der Nord-Ostsee-Bahn (NOB).
Meldung vom 12.01.2006

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