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Steigende Benzinpreise - wo bleibt die halbe Mehrwertsteuer für Fernfahrkarten?

Vor Monaten wurde hitzig darüber diskutiert, ob nicht für alle Bahnfahrkarten der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von derzeit 7 % gelten solle. Im Moment sind Fernfahrkarten (Reiseweite über 50 Kilometer, Reisedauer mehr als eine Stunde) mit dem vollen Steuersatz von 16 % belegt. Die Diskussion um die einheitliche Besteuerung von allen Bahnfahrkarten mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 % wurde leider schnell wieder beendet. Geändert hat sich nichts.

Angesichts der dramatisch gestiegenen Kraftstoffkosten und der vielen Pendler, die bisher mit dem eigenen Fahrzeug von und zur Arbeit fahren müssen, appelliert der Deutsche Bahnkunden-Verband an die Parteien, das Vorhaben der einheitlichen Besteuerung von allen Bahnfahrkarten wieder aufzugreifen und schnellstmöglich in Gesetzesform zu gießen.

Die Senkung des Steuersatzes für Fernfahrkarten wäre ein deutliches verkehrspolitiches Zeichen für die Stärkung des Bahnverkehrs. Die Abhängigkeit vom Erdöl wird durch die gezielte Förderung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Eisenbahn sinnvoll und rasch weiter reduziert. Der Präsident des Bahnkunden-Verbandes, Gerhard J. Curth, verweist auf noch einen anderen Aspekt: "Es kann nicht sein, dass ein ständig steigender Benzinpreis angeblich zu ständigen Fahrpreiserhöhungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln führen muss und laut darüber nachgedacht wird, über Steuergeschenke Autofahrer zu belohnen".

Pressemeldung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes.


URL: Homepage des Deutschen Bahnkundenverbandes e. V.
Meldung vom 14.09.2005

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