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Der Deutscher Bahnkunden-Verband zur Preiserhöhung der Deutschen Bahn AG.

Die Deutsche Bahn AG (DB AG) wird zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 die Fahrpreise um durchschnittlich 3 % anheben. Der Bundesvorstand des Deutschen Bahnkunden-Verbandes bedauert diese Entscheidung vor dem Hintergrund, dass es in den letzten Monaten der Personenverkehrssparte der DB AG gelungen ist, die Fahrgastzahlen in den Zügen zu steigern.

Das Mitglied des Bundesvorstandes Wolfgang Klapdor sagte dazu:
"Wenn auch in einer Zeit stark steigender Energiekosten eine gewisse Erhöhung des Fahrpreises nachvollziehbar erscheint, können wir, da wir die Interessen der Fahrgäste vertreten, eine zweite Fahrpreiserhöhung innerhalb eines Jahres nicht gut heißen. Der Deutsche Bahnkundenverband befürchtet, dass mit der Fahrpreiserhöhung der positive Trend bei der Nutzung der Bahnangebote gestoppt wird, da auch die Stammkunden erstmals seit knapp eineinhalb Jahren mit Preiserhöhungen bei der BahnCard-Familie rechnen müssen. Eindeutig begrüßen wir die Entscheidung der DB AG, Jahreskarten und Jahresabokarten nicht zu verteuern."

Wir fordern die DB AG auf, nach dieser Erhöhung den Markt aktiv zu beobachten, um negative Auswirkungen bei der Nutzung des Verkehrsmittels Bahn zu verhindern. Damit solle auf der Basis des nunmehr akzeptierten Preissystems bei der DB AG mit dem BahnCard-System einerseits und den Sparpreisen andererseits eine weitere Verbesserung der Auslastung erreicht werden. Das könnte eine langfristige Preisstabilität gewähren, Wege zum Erreichen dieses Zieles sollten bei den zukünftigen Gedanken der Bahnmanager Vorrang vor dem Drehen der Preisschraube genießen. Dass das möglich ist, zeigt die Bahn selber mit der Einführung der "BahnCard Junior", die es ab Dezember 2005 Jugendlichen bis einschließlich 18 Jahren erlaubt, ein Viertel günstiger in der Bahn unterwegs zu sein.

Jedoch ist auch die Politik in diesem Lande gefordert. Bund und Ländern muss es bewusst sein, dass die "privatisierte" Deutsche Bahn AG sich im Eigentum der Bundesrepublik befindet. Hierin sehe ich eine politische Verantwortung, Maßnahmen zu finden, die weitere Preistreiberei eindämmen. In diesem Zusammenhang erinnere ich an die Forderung im Sinne einer fortschrittlichen Umweltpolitik und einer sozialen Ausgestaltung der Tarife, die Mehrwertsteuer auf Fahrkarten zu senken.

Pressemeldung des Deutschen Bahnkundenverbandes e. V..


URL: Homepage Deutscher Bahnkundenverband e. V.
Meldung vom 26.08.2005

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