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NOB-Züge nach Sylt starten möglicherweise doch in Hamburg-Altona

Die Züge der privaten Nord-Ostsee-Bahn von Hamburg nach Westerland werden ab 11. Dezember 2005 möglicherweise doch in Hamburg-Altona beginnen und enden, nicht in Hamburg Hauptbahnhof.

Einen entsprechenden Wunsch hat das Land Schleswig-Holstein als verantwortlicher Besteller des Schienennahverkehrs an die NOB herangetragen, weil sich gegenwärtig keine Lösung der Gleisnutzungskonflikte in und um Hamburg Hbf abzeichne. Durch die Aufnahme der Planungen für einen Start in Hamburg Altona soll die Fahrplanabstimmung beschleunigt werden.

Bei der Ausschreibung der Strecke hatte die NOB sowohl ein Angebot für den Startort Hamburg Altona, als auch für Hamburg Hbf abgegeben. Das Land hatte sich daraufhin für den Hamburger Hbf entschieden.

„Auch wenn wir weiterhin an unserem Standpunkt festhalten, dass die Bedienung von Hamburg Hbf realisierbar ist, werden wir in den kommenden Tagen gemeinsam mit DB Netz prüfen, wie unser Betriebskonzept im Bahnhof Altona umgesetzt werden könnte“, sagte NOB-Geschäftsführer Karl-Heinz Fischer. Er wies daraufhin, dass sich bisher sämtliche Planungen sowohl der NOB als auch des Landes auf den Hauptbahnhof konzentriert hätten. Der Rechtsstreit über die Zuteilung der Gleisnutzungsrechte – „Trassen“ – werde fortgesetzt.

Nach Ansicht Fischers ist das Fahrgastpotenzial für die Strecke Hamburg-Westerland (Sylt) am Hauptbahnhof wesentlich größer als in Altona. Auch seien die Umsteigemöglichkeiten dort wesentlich besser.

Wie Fischer weiter mitteilte, liegt die NOB mit den übrigen Vorbereitungen für den Start der neuen Linie im Plan. Anfang September wird das Richtfest für das neue Betriebswerk Husum stattfinden. Die ersten Zuggarnituren absolvieren derzeit ausgedehnte Probe- und Messfahrten im gesamten Bundesgebiet; von den zwölf bestellten Loks des Typs MaK DE2700 ist derzeit schon gut die Hälfte an die NOB ausgeliefert. Sie werden regelmäßig vor dem „Flensburg-Express“ eingesetzt.

Als Fahrzeugreserve für die Strecke Hamburg-Westerland hat die NOB-Muttergesellschaft Connex für ihren Lokpool in diesen Tagen ferner zwei Loks des Typs „Eurorunner“ bei Siemens bestellt. Diese Loks erreichen wie die zwölf von Vossloh zur Verfügung gestellten MaK DE2700 eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und gelten ebenso wie diese als außergewöhnlich leise.

Pressemeldung der Nord-Ostsee-Bahn (NOB).


URL: Homepage Nord-Ostsee-Bahn (NOB)
Meldung vom 19.07.2005

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