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Die Arbeiten am Cisalpino Due kommen voran.

Die Cisalpino AG, eine gemeinsame Tochtergesellschaft von SBB und Trenitalia, investiert rund 500 Millionen Franken in 14 neue Zugskompositionen. Das neue Rollmaterial kommt ab dem Fahrplanwechsel 2007 auf der Lötschbergachse zum Einsatz. Damit werden sich die Fahrzeiten im internationalen Personenfernverkehr mit Italien deutlich reduzieren. In Turin wurde heute das Aussen- und Innendesign der neuen Hochgeschwindigkeits-Neigezüge «Cisalpino Due» den Medien vorgestellt.

Die Bestellung der 14 neuen Zugskompositoinen für Cisalpino  für insgesamt rund 500 Mio. Franken erfolgte bereits vor anderthalb Jahren. Die Einführung der Neigezüge der zweiten Generation ist auf die Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels und die Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsstrecken in Italien 2007 abgestimmt. Ab Dezember 2007 ergeben sich dank des neuen Rollmaterials zusätzlich kürzere und attraktive Reisezeiten für den Zugverkehr auf der Nord-Süd-Achse zwischen der Schweiz und Italien.

Die 14 neuen Kompositionen für Cisalpino bestehen aus je sieben Wagen 1. und 2. Klasse sowie einem Speisewagenabteil. Der gesamte Zug ist behindertengerecht ausgerüstet. Die neuen Züge werden von der Firma Alstom geliefert und wurden von Italdesign-Giugiaro S.P.A gestaltet. Im Vergleich mit dem 1996 im Einsatz stehenden Cisalpino-Zug der ersten Generation fallen die neu gestaltete Front- und Heckpartie sowie die deutlich grösseren Fenster der neuen Kompositionen auf. Im Zugsinnern unterstützen ein neu konzipiertes Lichtkonzept und eine frische Farbgebung zusätzlich eine optimale Beleuchtung. Die Reisesitze sind ebenfalls vollständig neu konzipiert.

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 wickelt die Cisalpino AG im Auftrag von SBB und Trenitalia den Grossteil des Personenverkehrs auf der Schiene zwischen der Schweiz und Italien ab. Bereits im letzten Sommer übernahm Cisalpino zusätzlich zu den bestehenden Neigezugverbindungen zwei konventionelle EuroCity-Züge für den Einsatz zwischen Zürich und Genua/La Spezia beziehungsweise zwischen Zürich und Venedig. Die modernisierten Kompositionen «Cinque Terre» und «Canaletto» verfügen über beide Wagenklassen, einen Speisewagen mit Frischküche und einen Gepäckwagen mit Fahrradabteil.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 übernahm Cisalpino den gesamten konventionellen Fernverkehr zwischen der Schweiz und Italien auf der Simplon-Achse ab Genf und auf der Lötschbergstrecke ab Basel–Bern nach Mailand.

Im Dezember 2005 schliesslich werden auch die Verbindungen auf der Route Basel–Olten–Luzern–Mailand und Stuttgart–Zürich–Mailand von der SBB und Trenitalia zu Cisalpino wechseln. Dazu gehört auch der neu geplante Reisezug «San Marco», der das Rheinknie mit Venedig verbinden wird.

In Turin stellte Cisalpino heute den Medien die Maquetten des Cisalpino-Hochgeschwindigkeits-Neigezuges der 2. Generation vor.

Pressemeldung der Schweizer Bundesbahn (SBB).


URL: Homepage Die Schweizer Bundesbahn (SBB)
Meldung vom 22.06.2005

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