| Home | Nachrichten | Webkatalog | Unterhaltung | Termine | Shop | Forum |
Erfurter Bahn wird Ostthüringer Dieselnetz betreiben
07.09.2010
DB Schenker Rail investiert 2010 rund 410 Millionen Euro in neue Güterwagen und Loks
02.09.2010
Rekord bei Trassenanmeldungen: Knapp 56.000 Bestellungen für Netzfahrplan 2011
02.09.2010
SBB Cargo mit zusätzlich 270 Shuttlezügen
23.08.2010
Private Verkehrsunternehmen benennen Verhandlungsführung
18.08.2010
Deutsche Bahn schließt Arriva-Übernahme ab
27.08.2010
DB Bahnbau Gruppe vereint Baugesellschaften der DB
20.08.2010
DB Netz AG und Bundesnetzagentur schließen Vergleich über weiteren Umgang mit den Regionalfaktoren
19.08.2010
SETG installiert Rundholz-Shuttle Ukraine - Deutschland
13.08.2010
Europäische Kommission stimmt Arriva-Übernahme durch Deutsche Bahn zu
11.08.2010
Bombardier gibt Finanzergebnis für das zweite Quartal zum 31. Juli 2010 bekannt
01.09.2010
Bombardier erhält zweiten Auftrag für Doppelstock-Nahverkehrswagen von NJ TRANSIT
01.09.2010
Stadlers Innovationen auf der Innotrans 2010
25.08.2010
Der 450. Dieseltriebwagen Typ Regio-Shuttle RS1 ist verkauft
19.08.2010
Vossloh im ersten Halbjahr kräftig gewachsen
30.07.2010
Fernsehsendungen zum Thema Eisenbahn auf Ihrer Homepage.
25.08.2005
Neues Design beim Eisenbahn Webkatalog
22.05.2005
Der Eisenbahn Webkatalog im neuen Design.
23.08.2002
Neue Umfrage im Eisenbahn Webkatalog.
01.03.2002
Ergebniss der Umfrage
15.01.2002
Eisenbahn.Exe Professional 6.0 – Der Eisenbahn-Simulator
07.09.2010
Trainz Simulator 2009: Halycon Media schickt den Zug auf die PC-Schienen!
02.07.2009
Gehen, wo man nicht mehr fahren kann
17.12.2007
GDBA: Stellwerks-Simulation vom Feinsten
23.04.2007
Eisenbahn.exe Professional 5.0
02.11.2006
Großes Dampfloktreffen im DB Werk Nürnberg-Gostenhof
17.08.2010
Die Schwarztalbahn feiert Geburtstag
11.08.2010
Sonderausstellung „Planet Eisenbahn“ in Nürnberg eröffnet
06.07.2010
DB feiert Eisenbahnjubiläum bundesweit in 16 Bahnhöfen
22.06.2010
Stadler: Tag der offenen Tür: Samstag, 5. Juni, 10:00 bis 16:00 Uhr
28.05.2010
„Schengen auf der Schiene“ nimmt weiter Fahrt auf
15.06.2009
BAG-SPNV: Nach Mehdorns Rücktritt: Jetzt die Weichen stellen für eine neue Bahn
31.03.2009
Bahn fuer Alle: Mehdorn weg: Bahn frei fuer bessere Bahn
30.03.2009
Zeil: „Mehr Eisenbahnleistung durch mehr Wettbewerb“
16.02.2009
Märklin strebt Sanierung über Insolvenzverfahren an
04.02.2009
München: Variobahnen vorübergehend nicht im Einsatz
Bisher waren drei der insgesamt vier neuen Züge mit einer vorläufigen Zulassung auf den Linien 19, 20 und 21 im Einsatz. Einer dieser drei Züge befindet sich beim Hersteller zur Installation des neuen Energiespeichers, der vierte Zug war noch nicht im Einsatz. Die vorübergehende Abstellung der beiden im Einsatz befindlichen Züge wirkt sich derzeit nicht auf den Fahrgastbetrieb aus, da sich der Fahrzeugbedarf bis Mitte September infolge der zeitgleich laufenden Bauarbeiten auf der Linie 17 sowie des Ende des Monats einsetzenden Ferienverkehrs reduziert.
Die Zulassung neuer Schienenfahrzeuge wird gerne mit der TÜV-Zulassung bei Autos verglichen. Doch der Vergleich hinkt, weil der Zulassungsprozess anders und wesentlich komplizierter abläuft; rechtliche Grundlage ist die so genannte Bau- und Betriebsordnung für Straßenbahnen, kurz „BOStrab“, die durch eine Vielzahl von technischen Regeln und Normen ergänzt wird. Anders als bei Autos gibt es nicht eine überall geltende Typenzulassung, sondern jedes Schienenfahrzeug muss spezifisch für das Netz, auf dem es eingesetzt werden soll, zugelassen werden. Diese Zulassung muss vom Betreiber bei der jeweils für ihn zuständigen TAB beantragt werden; dies ist für München die TAB bei der Regierung von Oberbayern, in Nürnberg die Regierung von Mittelfranken, in anderen Bundesländern wiederum andere Stellen. Der genaue Umfang und Ablauf der Abnahme wird ebenfalls von der jeweils zuständigen TAB festgelegt, kann sich also von Betrieb zu Betrieb unterscheiden, auch wenn es sich um ein anderenorts bereits zugelassenes Fahrzeug handelt. Da aber jeder Verkehrsbetrieb natürlich nur Fahrzeuge bestellt und bezahlt, die letztlich auch in seinem Netz zugelassen sind, muss der Hersteller der Fahrzeuge dafür sorgen, dass diese zulassungsfähig sind. Deshalb ist z. B. in den Verträgen zwischen SWM/MVG und dem Hersteller der Variobahnen festgelegt, dass eine Abnahme (und vollständige Bezahlung) der Fahrzeuge durch den Besteller erst erfolgt, wenn die Fahrzeuge von der TAB endgültig und uneingeschränkt zugelassen wurden. Da dies noch nicht der Fall ist, gehören die Fahrzeuge auch noch dem Hersteller. Die TAB bedient sich bei der Zulassung wiederum anerkannter und zugelassener Gutachter, die von der TAB ausgewählt und beauftragt werden. Die vom Gutachter und der TAB geforderten technischen Nachweise sind vom Hersteller vorzulegen.
Auslöser für die Entscheidung, die zwei Fahrzeuge nun vorübergehend außer Betrieb zu nehmen, sind neue Fragen der TAB an Gutachter und Hersteller zur Vollständigkeit der vorgelegten Nachweise. Vor allem geht es um die Bestätigung des theoretischen Nachweises für die vollständige Einhaltung des Lichtraumprofils. Der Lichtraum ist der Flächenbedarf, den ein Fahrzeug im Betrieb, also bei der Fahrt, beansprucht. Er muss frei von festen Einbauten und im Begegnungsverkehr mit anderen Straßenbahnen frei von Berührungen sein.
Michael Richarz, Ressortleiter Schiene und Betriebsleiter bei MVG und SWM: „Wir haben alle Beteiligten für nächste Woche zu einem Gespräch geladen, um die schnellstmögliche Herstellung der endgültigen Abnahme zu erreichen. Dabei werden wir den Hersteller auffordern, umgehend die nach Meinung von Gutachter und TAB noch fehlenden Nachweise zu liefern. Die vorübergehende Außerbetriebsetzung seiner Fahrzeuge wird das Verfahren hoffentlich beschleunigen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das bei entsprechendem Engagement der Beteiligten baldmöglichst erfolgen kann. Schließlich waren die Fahrzeuge auf Basis der vorläufigen Zulassung nun schon seit rund 7 Monaten im Fahrgasteinsatz, dem rund 5 Monate Testbetrieb (ohne Fahrgäste) vorangingen. Dieser vorläufige Einsatz – zunächst nachts und leer, später auch im Fahrgastbetrieb – war notwendig und sinnvoll, um Erkenntnisse über das Verhalten des Fahrzeugs im Alltagsbetrieb sowie bei der Instandhaltung zu gewinnen und notwendige Optimierungen beim Hersteller zu veranlassen, z. B. bezüglich Türöffnungszeiten beim Fahrgastwechsel und Fahrzeughandhabung durch das Fahrpersonal. Der praktische Nachweis, dass im Bereich des Lichtraumprofils keine Probleme auftreten, ist also längst erbracht. Dieser muss jedoch für eine endgültige Abnahme und Zulassung durch die TAB auch als rechnerischer Nachweis mit Bestätigung durch den Gutachter vorliegen.“
Pressemeldung der Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG).
| Werbung |